Es ist eigentlich ganz einfach.

Ina möchte in mittlerer Zukunft für einige Monate in Japan leben.

Eine Wohnung lässt sich jedoch schlecht auf Zeit untervermieten, wenn sich darin ein Kleiderschrank voll ungetragener Kleidung, fünf Bürolocher, ungenutzte Elekrogeräte, gut gemeinte und mittlerweile zu viele Kosmetik-Pröbchen, eine Kollektion gebrauchter Mobitelefone, drei Woks, Muscheln aus acht Ländern, DDR-Reiseführer, unidentifizierbare Schlüssel, sprechende Frösche, ungehörte CDs, Makramée aus Elektroleitungen und der ganze Rest befindet, den ein moderner Mensch irrtümlicherweise für unverzichtbar hält.

 

Die Aufgabe besteht lediglich darin, für all das, was sie nicht dringend zum Leben benötigt, ein sinnvolles und/oder liebevolles Zuhause zu finden.

Jeden Tag.
Jeden Tag ein Ding.
Jeden Tag ein Ding weniger.
Ein Jahr lang.